Wochenanalyse KW 19 (04.05.2026 – 10.05.2026)
In der vergangenen Handelswoche verzeichnete der Gold-Future bereits die zweite Woche in Folge fallende Kurse. Trotz dieser Schwächephase konnten die Käufer ein entscheidendes Unterstützungsniveau erfolgreich verteidigen. Dieses liegt im Bereich zwischen 4.110 USD und 4.229 USD und stellt aktuell eine zentrale Zone für die weitere Marktentwicklung dar.
Wochenchart:
Das übergeordnete Bild im Wochenchart bleibt weiterhin bullisch. Solange sich der Preis oberhalb wichtiger Schlüsselmarken hält, ist der langfristige Aufwärtstrend intakt. Kurse unterhalb von 4.440 USD würden das positive Gesamtbild jedoch eintrüben und zu einer neutralen Markteinschätzung führen. Ein Wochenschlusskurs unter 4.368 USD wäre hingegen ein klares Signal für einen Wechsel in ein bearishes Szenario.
Tageschart:
Im Tageschart zeigt sich aktuell ein anderes Bild. Hier befindet sich der Markt bereits seit dem 19. März in einer bearischen Struktur, was durch die fallenden Notierungen der letzten Wochen bestätigt wurde. Für eine nachhaltige Trendwende wäre ein Tagesschlusskurs über 5.123 USD erforderlich. In diesem Fall könnte sich die übergeordnete Goldrally der vergangenen Jahre fortsetzen.
Stundenchart:
Kurzfristig zeigt sich der Markt im Stundenchart derzeit wieder bullisch. Dennoch ist Vorsicht geboten: Ein Stundenschlusskurs unter 4.558 USD würde das kurzfristige Bild deutlich eintrüben und erneute Abwärtsbewegungen wahrscheinlich machen.
Besonders wichtig für die Käufer ist die Unterstützungszone zwischen 4.590 USD und 4.573 USD. Diese Zone sollte verteidigt werden, um die aktuelle Erholung nicht zu gefährden.
Ich gehe davon aus, dass es kurzfristig zu einem Rücksetzer in diesen Bereich kommen könnte. Dort könnten sich interessante Long-Einstiegsmöglichkeiten ergeben, sofern der Markt entsprechende Reaktionen zeigt.
Fazit:
Kurzfristig bestehen gute Chancen auf eine technische Erholung im Gold-Future. Allerdings wartet im Bereich zwischen 4.786 USD und 4.854 USD ein signifikanter Widerstand. Ein Anstieg in diese Zone ist durchaus denkbar, bevor der Markt dort erneut auf Verkaufsdruck trifft und möglicherweise wieder nach unten dreht.
Hinweis:
Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar, sondern dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Märkte sind volatil – ein strukturiertes Risiko- und Money-Management ist essenziell.

