Asset
Als Asset wird ein Vermögenswert beziehungsweise ein handelbares Finanzinstrument bezeichnet. Dazu können Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe oder andere Finanzprodukte gehören.
Von Asset und Broker über Long, Short, Margin und Stop-Loss bis zu Value Area und VWAP: In diesem Trading Glossar findest du wichtige Fachbegriffe aus Börse und Trading verständlich und kompakt erklärt.

Wer mit Trading beginnt, wird schnell mit zahlreichen Fachbegriffen konfrontiert. Begriffe wie Long, Short, Margin, Spread, Stop-Loss, CRV oder Slippage gehören zum täglichen Sprachgebrauch an den Finanzmärkten.
Dieses Trading Glossar eignet sich sowohl für Einsteiger als auch als Nachschlagewerk für erfahrenere Trader. Über die Suche kannst du direkt nach einem bestimmten Begriff suchen.
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Als Asset wird ein Vermögenswert beziehungsweise ein handelbares Finanzinstrument bezeichnet. Dazu können Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe oder andere Finanzprodukte gehören.
Ein bärischer Markt – Bear Market – beschreibt eine Marktphase mit überwiegend fallenden Kursen. Trader mit negativer Markterwartung werden häufig als Bären bezeichnet.
Ein Broker ermöglicht Anlegern und Tradern den Zugang zu Finanzmärkten oder Handelsplätzen. Anbieter unterscheiden sich unter anderem bei Produkten, Gebühren, Börsenzugängen und Ausführungsmodellen.
Ein bullischer Markt – Bull Market – bezeichnet eine Marktphase mit überwiegend steigenden Kursen. Der Bulle steht an der Börse für steigende Kurse und eine positive Markterwartung.
Ein Candlestick-Chart stellt die Kursentwicklung mithilfe einzelner Kerzen dar. Eine Kerze zeigt üblicherweise Eröffnung, Schlusskurs, Hoch und Tief einer Periode.
CFD steht für Contract for Difference beziehungsweise Differenzkontrakt. Gehandelt wird die Kursentwicklung eines Basiswertes, ohne diesen direkt zu besitzen. CFDs sind häufig gehebelte Produkte.
Das CRV beschreibt das Verhältnis zwischen geplantem Gewinn und eingegangenem Risiko. Werden beispielsweise 100 € riskiert, um 200 € zu gewinnen, beträgt das geplante CRV 2:1.
CRV ausführlich erklärt →Ein Chart stellt die Kursentwicklung eines Finanzinstruments grafisch dar. Trader analysieren darin beispielsweise Trends, Marktstrukturen, Unterstützungen und Widerstände.
Ein Daytrader eröffnet und schließt Positionen innerhalb eines Handelstages. Beim klassischen Daytrading werden Positionen nicht über Nacht gehalten.
Mit einem Demokonto können Trader eine Handelsplattform kennenlernen und Strategien mit virtuellem Kapital testen. Die psychologische Wirkung unterscheidet sich jedoch vom Handel mit echtem Geld.
Der Drawdown beschreibt den Rückgang eines Tradingkontos oder einer Strategie von einem vorherigen Höchststand bis zu einem nachfolgenden Tiefpunkt.
Als Edge wird ein statistischer Vorteil einer Trading-Strategie bezeichnet. Ein Edge bedeutet nicht, dass jeder Trade gewinnt, sondern dass unter definierten Bedingungen langfristig ein positiver Erwartungswert möglich sein kann.
Entry bezeichnet den Einstieg in einen Trade. Der Entry-Preis ist der Kurs, zu dem eine Position eröffnet wurde oder eröffnet werden soll.
Das Fibonacci-Retracement wird verwendet, um mögliche Unterstützungs- und Widerstandsbereiche innerhalb einer Kursbewegung zu markieren. Häufig beobachtet werden unter anderem 38,2 %, 50 % und 61,8 %.
Forex steht für Foreign Exchange und bezeichnet den Handel mit Währungen. Diese werden als Währungspaare wie EUR/USD, GBP/USD oder USD/JPY gehandelt.
Forex Trading ausführlich erklärt →Ein Future ist ein standardisierter Terminkontrakt, der an einer Terminbörse gehandelt wird. Futures gibt es beispielsweise auf Indizes, Währungen, Zinsen und Rohstoffe wie Gold oder Silber.
Ein gleitender Durchschnitt bildet aus vergangenen Kurswerten einen Durchschnitt. Bekannte Varianten sind Simple Moving Average – SMA – und Exponential Moving Average – EMA.
Trading Indikatoren →Der Hebel ermöglicht es, mit vergleichsweise geringem gebundenem Kapital eine größere Marktposition zu bewegen. Dadurch können sich Kursbewegungen stärker auf das Tradingkonto auswirken – sowohl positiv als auch negativ.
Trading mit Hebel →Hedging bezeichnet Maßnahmen zur Absicherung bestehender Risiken. Eine Position oder ein Portfolio wird dabei teilweise oder vollständig gegen bestimmte Marktrisiken abgesichert.
Ein Index bildet die Wertentwicklung einer bestimmten Gruppe von Wertpapieren ab. Bekannte Beispiele sind DAX, S&P 500, Dow Jones und Nasdaq-100.
Ein Trading-Indikator verarbeitet beispielsweise Kurs-, Zeit- oder Volumendaten und stellt daraus berechnete Informationen im Chart dar. Beispiele sind RSI, Moving Average und ATR.
Indikatoren ausführlich erklärt →Mit einer Limit-Order legt der Trader einen Preis fest, zu dem maximal gekauft oder mindestens verkauft werden soll. Eine Ausführung ist nicht garantiert.
Liquidität beschreibt vereinfacht, wie gut ein Finanzinstrument gekauft oder verkauft werden kann, ohne den Marktpreis wesentlich zu beeinflussen.
Mit einer Long-Position setzt ein Trader auf steigende Kurse. Steigt der Markt nach dem Einstieg, entwickelt sich die Position grundsätzlich in die gewünschte Richtung.
Die Margin ist eine Sicherheitsleistung, die bei bestimmten gehebelten Finanzinstrumenten für das Eröffnen oder Halten einer Position erforderlich ist. Sie ist nicht mit dem maximal möglichen Verlust gleichzusetzen.
Eine Market-Order wird zum nächsten verfügbaren Marktpreis ausgeführt. In schnellen Marktphasen kann der tatsächliche Ausführungskurs vom zuletzt angezeigten Preis abweichen.
MetaTrader ist eine weit verbreitete Handelsplattform, die besonders im Forex- und CFD-Handel eingesetzt wird. Sie bietet Charts, Indikatoren und Möglichkeiten für automatisierte Handelssysteme.
Money-Management beschäftigt sich mit der Verwaltung des Tradingkapitals. Dazu gehören unter anderem Kapitaleinsatz und Positionsgröße.
Risiko & Money-Management →Eine Order ist ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstruments. Bekannte Orderarten sind Market-, Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders.
Ein Pip ist eine gebräuchliche Einheit für Kursbewegungen im Forex-Handel. Bei vielen Währungspaaren entspricht ein Pip einer Veränderung an der vierten Nachkommastelle.
Mehr über Forex →Der Point of Control bezeichnet im Volumenprofil das Preisniveau, auf dem innerhalb des betrachteten Profils das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde.
Die Positionsgröße bestimmt, wie groß eine Position am Markt ist. Zusammen mit Stop-Loss-Abstand und Wert der Kursbewegung beeinflusst sie das finanzielle Risiko eines Trades.
Positionsrisiko planen →Risikomanagement umfasst Regeln zur Begrenzung von Verlusten. Dazu können Risiko pro Trade, Tagesverlustlimit, Stop-Loss-Regeln und Vorgaben für Verlustserien gehören.
Risikomanagement ausführlich →Der Relative Strength Index ist ein Oszillator zwischen 0 und 100. Werte oberhalb von 70 werden häufig als überkauft und Werte unter 30 als überverkauft bezeichnet. Daraus entsteht jedoch nicht automatisch ein Handelssignal.
RSI ausführlich erklärt →Scalping ist eine sehr kurzfristige Form des Tradings. Positionen werden teilweise nur Sekunden oder wenige Minuten gehalten. Spread, Gebühren und Slippage spielen deshalb eine besonders große Rolle.
Mit einer Short-Position setzt ein Trader auf fallende Kurse. Fällt der Markt nach dem Einstieg, entwickelt sich die Position grundsätzlich in die gewünschte Richtung.
Slippage bezeichnet die Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlich ausgeführten Kurs. Sie kann insbesondere bei hoher Volatilität oder geringer Liquidität auftreten.
Der Spread bezeichnet die Differenz zwischen Bid- und Ask-Kurs beziehungsweise vereinfacht zwischen Verkaufs- und Kaufpreis.
Ein Stop-Loss dient dazu, eine Position bei einem vorher bestimmten Kursniveau zu schließen und damit das Verlustrisiko zu begrenzen. Eine exakte Ausführung zum gewünschten Preis ist nicht in jeder Marktsituation garantiert.
Eine Stop-Order wird aktiviert, sobald ein vorher festgelegtes Kursniveau erreicht wird. Sie kann sowohl für Einstiege als auch zum Schließen einer Position verwendet werden.
Mit einem Take-Profit kann ein Kurs festgelegt werden, an dem eine Position automatisch mit Gewinn geschlossen werden soll.
Der Timeframe bezeichnet die Zeiteinheit eines Charts, beispielsweise 1 Minute, 15 Minuten, 1 Stunde, 4 Stunden oder 1 Tag.
Ein Trader handelt Finanzinstrumente mit dem Ziel, von Kursbewegungen zu profitieren. Je nach Haltedauer wird beispielsweise zwischen Scalpern, Daytradern und Swing-Tradern unterschieden.
Eine Trading-Strategie besteht aus definierten Regeln für Einstieg, Stop-Loss, Trade-Management und Ausstieg. Sie sollte über eine ausreichend große Anzahl von Trades getestet und ausgewertet werden.
Trading Strategien →Ein Trailing-Stop ist ein Stop, der bei positiver Kursentwicklung nach bestimmten Regeln nachgezogen werden kann.
Ein Trend beschreibt die Richtung einer Kursbewegung. Ein Aufwärtstrend ist häufig durch steigende Hochs und Tiefs geprägt, ein Abwärtstrend durch fallende Hochs und Tiefs.
Die Value Area beschreibt einen Preisbereich, in dem ein definierter großer Anteil der Aktivität innerhalb eines betrachteten Profils stattgefunden hat. Die Grenzen heißen Value Area High – VAH – und Value Area Low – VAL.
Der VIX ist ein von der Cboe berechneter Volatilitätsindex auf Basis von S&P-500-Optionen. Er wird häufig als Maß für die vom Optionsmarkt erwartete Schwankungsintensität betrachtet.
Volatilität beschreibt die Stärke von Kursschwankungen. Eine höhere Volatilität bedeutet größere Bewegungen und damit zugleich ein höheres Bewegungsrisiko.
Das Handelsvolumen beschreibt die innerhalb eines Zeitraums gehandelten Einheiten oder Kontrakte. Bei börsengehandelten Futures stehen zentrale Volumendaten des Handelsplatzes zur Verfügung.
VWAP steht für Volume Weighted Average Price und bezeichnet den volumengewichteten Durchschnittspreis. Preis und Handelsvolumen werden dabei gemeinsam berücksichtigt.
VWAP ausführlich erklärt →Das Glossar wird laufend erweitert. Wenn du einen Begriff ausführlicher verstehen möchtest, findest du weitere Inhalte in unserer Trading-Wissensbibliothek →
Fachbegriffe sind nur dann hilfreich, wenn du ihre Bedeutung auch praktisch auf deine Marktanalyse, deinen Handelsplan und dein Risikomanagement übertragen kannst.
Traderkanal vermittelt Trading als strukturierten Prozess aus Marktverständnis, klaren Regeln, Risikomanagement und Disziplin.
Fachbegriffe bilden die Grundlage. Entscheidend ist, daraus ein Verständnis für Marktanalyse, Handelsstrategie und Risikomanagement zu entwickeln.
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